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Lieber Leser, schön hast du auf meinen Blog gefunden!
_Die Kategorie dieses Artikels ist mit „Rezept“ natürlich etwas hochgegriffen. Aber es muss ja nicht aufwändig sein etwas Feines zu machen. Und was gibt es Feineres als einen guten Kaffee? Zuhause geht das einfach per Knopfdruck. Und der Kaffee ist gut. Geht das auch im Wald? Einfachen und guten Kaffee? Fragen über Fragen.

Bild 1: Wenn man schon draussen ist kann man ja ausser Kaffee auch noch gleich Bannok machen. Die Küche steht bereits.
_Also ab in den Wald. Was muss man mitnehmen:
- Kaffee gemahlen
- Wasser, wenn nicht unterwegs vorhanden
- Einen Topf oder Teekessel
- Tasse
- Löffel
- Zucker, wenn man den Kaffee etwas versüssen will
- Milch/Rahm, wenn man das möchte.
Zudem habe ich noch alles dabei um Bannock zu machen. Das ist aber natürlich freiwillig und gehört schon nicht zum in diesem Bericht beschriebenen „Rezept“. Mehr dazu hier: Link zum Bannock.

Bild 2: Wasserkessel, Wasser, Kaffee gemahlen, Tasse, Löffel und etwas Zucker. Mehr braucht es nicht.
_Zuerst mal ein Feuer machen. Das sollte für uns Bushcrafter nicht so ein Problem sein. Dann Wasser in den Kessel und warmwerden lassen. Bei ca. 70°C (das Wasser kocht noch nicht, es dampft aber schon ein wenig) das Kaffeepulver in den Kessel geben. Faustregel ein grosser Löffel (Suppenlöffel) pro Tasse Kaffee den man zubereiten möchte. Umrühren. Dann das Wasser mit dem Kaffeepulver nochmals richtig zum kochen bringen und dann nochmals etwas rühren nicht vergessen. Aber vorsichtig, es soll nichts verschüttet werden. Habe ich zwar nicht gemacht, aber man kann nun mit etwas kaltem Wasser den Kaffee abschrecken. Das soll verhindern dass zufiele Bitterstoffe aus dem Kaffee ausgewaschen wird. Aber natürlich nicht so viel kaltes Wasser dass der Kaffee schon kalt ist. Das kalte Wasser soll auch helfen dass der Kaffeesatz sich besser sinkt. Es geht aber auch ohne zusätzliches kaltes Wasser.

Bild 3: Wasser warm machen.
Dann den Kaffee etwas ruhen lassen. Der Kaffeesatz soll nach unten absinken. Dann eine Tasse abfüllen. Zucker und Milch, resp. Rahm nach Belieben dazugeben.
So und nun heisst es geniessen! So einfach.
Der Cowboy Kaffee ist ähnlich wie ein türkischer Kaffee. Dort kommen spezielle Pfannen zum Einsatz. Solche Pfannen könnte man auch über dem Feuer nutzen. Aber das ist dann halt wieder etwas mehr zum Mitschleppen.

Bild 4: Wasser und Kaffeepulver richtig kochen lassen.
_Alternativen: Es gibt natürlich noch weitere Arten einen guten Kaffee zu machen.
1. Instantkaffee: Die wohl einfachste Methode einen Kaffee zu machen. Leicht und platzsparend ist Instantkaffee sehr gut für Weitwanderungen geeignet. Für Mehrtageswanderung ist dieser Kaffee meine erste Wahl. Mit dem Löffel kann man die gewünschte Menge gut portionieren. Es gibt keinen Kaffeesatz als Abfall, wenig zu putzen. Der Geschmack ist ganz akzeptabel. Natürlich nichts für Feinschmecker. Aber dafür hat er andere Vorzüge.

Bild 5: runter vom Feuer und etwas stehen lassen. Der Kaffeesatz kann sich so etwas setzen.
2. Filter: Da gibt es verschiedene Varianten. (aus Papier, zum zusammenstecken usw.)
Entweder mit einem Papierfilter oder mit einem Mehrwegfilter für unterwegs. Funktioniert auch ganz gut und ergibt guten Kaffee. Ausser dem Filter, der gewaschen werden muss, gibt es auch nicht viel zu tun. Ich finde das eine recht gute Variante. Es braucht gemahlenen Kaffee. Natürlich kann man den Kaffee auch unterwegs mahlen, aber das ist doch etwas umständlicher.

Bild 6: Nicht schlecht. Der Kaffee ist gut gekommen und schmeckt wie, wie Kaffee eben.
3. French Press: Für viele Kochtöpfe gibt es extra «Stempel». Eigentlich auch ein Filter. Aber der funktioniert eben gerade umgekehrt wie die Filter oben. Pro Liter Wasser ca. 60 Gramm gemahlener Kaffee in den Topf geben. So ein Teil ist nicht schwer, braucht wenig Platz und ist praktisch anzuwenden.

Bild 7: Ein schöner Tag, nicht nur, aber auch wegen des Kaffee.
4. Percolator: Ein Klassiker unter den «Kaffeemaschinen». Ergibt natürlich sehr guten Kaffee. Nachteil ist nur dass man den Kaffeekocher nicht auch sonst verwenden kann. Also viel Platz und Gewicht für guten Kaffee. Wobei guter Kaffee das durchaus wert sein kann!
5. Espresso Maschinen: Es gibt auch extra kleine und handliche Espresso Maschinen. Damit kenne ich mich gar nicht aus. Ich finde sie haben die gleichen Nachteile wie der Percolator. Zudem braucht man etwas um warmes Wasser zu machen. Auch die müssen natürlich ausgewaschen werden. Der Kaffee soll aber sehr gut sein. Also doch eine Alternative, die man sich überlegen muss.

Bild 8: Feuer gelöscht vor dem nachhause gehen.
6. Weitere: Es gibt vielleicht noch weitere Möglichkeiten. Aber man sieht schon jetzt, dass es viele Wege gibt einen guten Kaffee zu machen. Natürlich gibt es auch Möglichkeiten schlechten Kaffee zu machen. Die müssen wir hier ja nicht beschreiben. Es soll auch Menschen geben die gar keinen Kaffee trinken. Vielleicht ist das aber auch nur ein Gerücht. Man weiss es nicht! Bedenke einfach, lieber Leser, ein Kaffee am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen. Oder nach den Worten von T. Gast: «No Coffee, no worky!»

Bild 9: Der Rucksack ist gepackt. Ja das ist mein «alter» Militärrucksack. So simpel er auch aussieht, so gut funktioniert er. Sehr gutes Preis Leistungsverhältnis. OK, ich habe ja nichts dafür bezahlt.
Fazit: Meist benutze ich Instantkaffee. Einfach und geschmacklich akzeptabel. Er ist leicht, macht kaum Abfall und benötigt auch kaum Platz.
Cowboy Kaffee ist aber schon deutlich besser. Dafür muss man halt immer den Topf auswaschen. Wobei das auch recht schnell geht. Zudem ist gemahlener Kaffee leicht und platzsparend mitzuführen. Also eine gute Möglichkeit etwas Luxus beim Rucksackreisen dabei zu haben.
In Zukunft möchte ich noch mit Filter probieren unterwegs guten Kaffee zu brauen. Mal schauen wie gut das geht. Die Filter sollen einfach und leicht sein.
Wie habt ihr euren Kaffee am liebsten? Schreibt mir doch einen Kommentar das würde mich interessieren.
Viel (nachhaltigen) Spass in der Natur,
Urs
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