Auch dieses Jahr gibt es 10 Sachen die ich dir hier vorstellen möchte. Fünf in diesem Bericht, fünf in einem nächsten Bericht. Vieles davon besitze ich schon lange. Etwas weniges ist dieses Jahr dazu gekommen (Das stimmt nicht für diese, aber für die nächsten fünf. Hier nur „ältere“ Sachen).
Zündholzbox: Die habe ich schon sehr lange (ca. 1983). Gekauft mit meinem Taschengeld bei Transa. Damals war transa noch nicht annähernd so gross wie heute. Egal, das Teil ist immer noch im Einsatz und hält noch immer dicht. Es gab noch nie etwas zu meckern. Bis vor kurzem war der Artikel sogar noch im Programm von Transa. Günstig, robust, langlebig. Würde ich sofort wieder kaufen. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.
Ach ja, für was ist denn das Ding? Zündhölzer sind eine praktische Sache, ausser wenn diese nass werden. Dann ist ende Feuer! Darum haben findige Menschen Wasserdichte Behälter gebaut. Und diese Zündholzbox ist genauso ein Behälter. Hält Zündhölzer und die reibefläche (schneide ich von einer Zündholzschachtel ab und stecke das Teil auch in die Dose) trocken.
BUSHCRAFT SATCHEL BAG: Für was habe ich mir diese Tasche gekauft? Ganz einfach. Manchmal will man nicht zu viel mitnehmen, ein «Zvieri» mit warmem Tee und Biskuit. Oder man will etwas sammeln gehen. Holunder zum Beispiel. Wohin damit? Genau, jetzt kommt die Tasche ins Spiel. Einfach zum mitnehmen, leicht und praktisch. Man kann aussen noch vieles befestigen, wenn nötig. Auch drinnen hat es diverse Befestigungsmöglichkeiten. Die Reissverschlüsse gehen einfach und sind gut einhändig zu bedienen. Wenn eine Bauchtasche zu klein, ein Rucksack aber zu gross ist, dann ist diese Tasche gerade richtig.
US Army Poncho: Der ist wirklich schon sehr alt und das sieht man ihm auch langsam an. Aber er ist immer noch im Einsatz. Als Bodenplane, Unterschlupf oder Biwaksack. Das Ding ist vielseitig, wasserdicht und nicht zuletzt auch als Poncho tragbar. Zugegeben, er ist auch schwer und lässt sich nicht super klein zusammenlegen. Also nicht unbedingt für die lange Tour. Aber für die kleine eben doch ganz praktisch. Wenn der mal ganz unbrauchbar ist muss er unbedingt ersetzt werden. Unverzichtbar – fast unkaputtbar!
Swiss Army Notkocher: Ein sehr einfacher aber ganz brauchbarer kleiner Kocher. Für ca. 5 Alpendollar (CHF) geht er bereits über den Ladentisch. Klein und leicht. Simpel zu bedienen und eigentlich idiotensicher. Warmes Wasser ist schnell gemacht und das ist bei schlechtem Wetter einfach eine gute Sache. Denn ein heisser Tee oder eine warme Suppe sind einfach ein richtiger Aufsteller. Kein Strom, wenig Platz und alles dabei. Ein einfacher, leichter und kleiner Aufsatz zum kochen ist bereits vorhanden und passt genau über die Büchse. Das ganze ist robust und, richtig gut. Warum kompliziert, wenn es doch so einfach sein kann.
Flaschenset: Das gibt es so nicht zu kaufen und wenn doch, es gibt leichteres. Aber dennoch ist es immer wieder mal im Einsatz. Schwer, robust und man hat alles dabei um Wasser zu kochen, Essen warm zu machen und natürlich auch Wasser zu transportieren. Und dass alles kompakt verpackt. Die Hülle ist von einem Set und soll von der US Army sein. Die Flasche ist nicht so top und der Becher aus Aluminium ist ok. Aber besser ist halt Edelstahl. Darum habe ich die Flasche ersetzt gegen eine Baugleiche aber bessere. Den Becher habe ich mit einem aus Chromstahl ersetzt und zu diesem gibt es noch den passenden Deckel. Das hat natürlich etwas gekostet. Aber so viel nun auch nicht. Übrig blieb also nur die Tasche und von der habe ich noch die Metallhalterungen entfernt.
So, dass waren die ersten fünf Sachen. All diese Dinger sind immer noch regelmässig im Einsatz und machen auch immer noch das, was man von ihnen erwartet. Einige der Gegenstände haben schon sehr viele Jahre auf dem Buckel. Neue Sachen kaufen soll Freude machen. Wenn nicht einem selbst, dann doch dem, der diese Dinge verkauft. Aber lohnt es sich dafür so viel zu arbeiten, so viel Zeit am Schreibtisch (mein Arbeitsplatz) zu verbringen. Klare Antwort: Nein!
Es sind die Stunden in der Natur die zählen und die sind, unabhängig der super Dinge, das Salz in der Suppe. Gute Ausrüstung kann uns helfen und uns das Leben draussen vereinfachen. Aber ersetzen kann es dies nicht. Es schadet auch nicht mal etwas von der Ausrüstung zu vergessen und zu improvisieren. So lernt man etwas und merkt das manches vielleicht gar nicht nötig ist.
Wie denkt ihr darüber? Wie viel Ausrüstung braucht es wirklich? Schreibt mir einen Kommentar. Eure Meinung interessiert mich wirklich!
Viel (nachhaltigen) Spass in der Natur,
Urs
Werbung: Da dieser Artikel dich in einer Kaufentscheidung beeinflussen kann, ist er als Werbung gekennzeichnet. Alle vorgestellten Gegenstände sind von mir selber gekauft, resp. bezahlt und ich erhalte keinerlei Gegenleistung dafür dass ich darüber schreibe. Es ist meine persönliche Meinung und meine eigene Erfahrung mit und zu den Gegenständen.
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