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Bushcraft Schweiz Online

Der Beitrag ist hiermit als Werbung gekennzeichnet (mehr dazu am Ende des Artikels).

_Schön bis bist du wieder auf meinem Blog gelandet. Herzlich willkommen. Diesmal soll es um etwas Handwerkliches gehen. Etwas zu «basteln» macht doch immer Spass und man verbessert seine Fertigkeiten. Wie man Sicher arbeitet, das kannst du hier lesen (Sicherheit bim Arbeiten mit Messer, Säge und Beil).

Bild 1: Das Stück vom Holunder, das die eigentliche Dose werden wird. Das Holz ist nicht mehr frisch und schon recht trocken.

Bild 1: Das Stück vom Holunder, das die eigentliche Dose werden wird. Das Holz ist nicht mehr frisch und schon recht trocken.

_Die Idee zu dieser Dose kam zum einen aus dem Buch «Dein Messer der Wald und Du (Lesen im Winter, zwei Empfehlungen) und diesen kleinen Dosen aus Japan (Inro).

Bild 2: Ein Teil des benötigten Werkzeuges. Viel mehr braucht man eigentlich nicht!

Bild 2: Ein Teil des benötigten Werkzeuges. Viel mehr braucht man eigentlich nicht!

_Was braucht man?

Holz

  • Ein Stück von einem Holunder-Busch. Ca 4,5 cm im Durchmesser und 12 cm lang. Das Holz sollte schon trocken sein, sonst reisse es später ein (ich schreibe aus Erfahrung ☹)
  • Ein Stück eines Haselstrauches. Ca 35 cm im Durchmesser und 20 cm lang. Ebenfalls trocken.
  • Schnur

Werkzeuge: Säge, Messer, Mora 162 Double Edge, Bohrer oder Aale

Bild 3: Das wird der Deckel.

Bild 3: Das wird der Deckel.

Bild 4: So sieht es drinnen aus. Nicht unheimlich viel Platz, aber viel mehr als nichts!

Bild 4: So sieht es drinnen aus. Nicht unheimlich viel Platz, aber viel mehr als nichts!

_Wie geht man vor? Zuerst musst du dir das passende Holz suchen. Was es braucht, kannst du oben lesen. Dann kannst du loslegen. Ich habe mal das Holunderstück ausgehöhlt. Da der Kern recht weich ist geht das zuerst recht gut. Aufpassen sollte man mit dem druck, den man ausübt. Holunder mag einiges aushalten. Aber zu viel ist zu viel, und dann kann das Stück auch reissen. Aber das braucht schon einiges. Mit dem Mora Double Edge und dem Messer dann das Stück aushöhlen. Dann die einzelnen Stücke machen. Die Fotos zeigen recht gut, wie diese in etwa gemacht werden sollen. Man kann es natürlich anders machen. Das war einfach eine Idee, die ich umsetzen wollte. Es braucht mindestens den Behälter, also die Box selbst, einen Deckel und das Stück, dass alles am Gurt hält. Da Holunder einen weichen Kern hat, muss man sich überlegen, wie man das zu bekommt. Ich habe einfach ein Stück gemacht, dass auch die Schnur einklemmt und gleichzeitig die Box abdichtet. Simpel und funktional.

Bild 5: Das untere Ende mit einem kleinen Zapfen sichern. Wenn es nicht Holunder ist, kann man sich das evtl. auch sparen. Kommt halt auf das Holz drauf an.

Bild 5: Das untere Ende mit einem kleinen Zapfen sichern. Wenn es nicht Holunder ist, kann man sich das evtl. auch sparen. Kommt halt auf das Holz drauf an.

_Die Box funktioniert ganz gut. Viel hat nicht platz. Aber man kann etwas kleines mitnehmen und hat es immer griffbereit. Die Samen (indigenes Volk im norden Skandinaviens) haben so ähnliche Boxen gemacht und darin Nähzeug mitgeführt. Im Norden kann es kalt werden und warme Kleidung ist wichtig. Geht diese kaputt, muss sie umgehend geflickt werden. Sonst wird es kalt. Das ist der Grund für diese Behälter der Samen.

Bild 6: Das ober Stück wird durch den Gürtel gezogen uns hält so den Rest. Total simpel und dennoch zuverlässig.

Bild 6: Das ober Stück wird durch den Gürtel gezogen uns hält so den Rest. Total simpel und dennoch zuverlässig.

_Fazit: Einmal mehr muss ich sagen dass es einfach Spass macht so ein kleines Projekt zu machen. Es muss ja nicht schnell gehen. Habe ich eine ruhige Minute im Wald (wo, wenn nicht im Wald, hat man mal eine ruhige Minute), arbeite ich einfach etwas weiter an meinem Projekt. Und ist eines fertig, starte ich das nächste. So einfach. Die Sicherheit beim Arbeiten nicht vergessen. Oft habe ich auch Tee und Militär Biskuit dabei. That’s it!

Was war dein letztes Projekt? Schreibe mir einen Kommentar, das würde mich sehr interessieren.

Viel (nachhaltigen) Spass in der Natur,

Urs

Links zu praktischem Werkzeug

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