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_Schön, dass du wieder mal auf meinen Blog gefunden hast. Diesmal geht es um eine schöne Herbstwanderung. Richtig, die Fotos sind im Sommer entstanden. Aber ich denke, dass dank des Mischwaldes diese Wanderung auch im Herbst einen Ausflug wert ist. Der Start dieses Ausfluges ist gemächlich und es geht sanft in die Höhe. Obwohl die Wanderung nicht so lange ist, gibt es doch recht viel Abwechslung und auch einige wirklich lohnende Ziele.

Bild 1: Eine der ersten Höhlen an diesem Tag und man sieht auch gleich wie diese entstanden ist. Nämlich, wie auch die anderen, durch Wasser. Was hier wie ein kleines Loch aussieht ist eine grosse Höhle.

Bild 2: Plätze zum «Brötle» hat es mehrere auf dieser Wanderung. Als wir da waren, war aber leider Feuer machen verboten.

Der Start ist am Bahnhof Zwingen. Wobei Zwingen selbst ein schöner Ort ist und ein Ausflug in den malerischen Dorfkern ist ein kleiner Umweg auf jeden Fall wert. Der Weg ist anfangs nicht so interessant. Das ändert sich aber schnell und man kommt bald zu den ersten Höhlen. Von da an ist es eine sehr schöne Wanderung durch den Jura. Das Ziel ist beim Bahnhof in Grellingen. Man kann also gut mit dem Zug an und abreisen. Der Zug kommt alle 30 Min. von Basel und auch im gleichen Zeitabstand nach Basel.

Bild 3: Zu den meisten höhlen muss man etwas den Hang hochkraxeln oder den Bach überqueren. Selten ist die Höhle gleich am Weg. Auch diese Höhle lag nicht gleich am Weg.

Bild 4: Das Kaltbrunnental ist auch ohne Höhlen eine Wanderung wert.

Die Anforderungen sind nicht so grob. Das heisst diese Wanderung ist auch für Familien geeignet. Die Strecke ist in etwa 2 ½ Stunden gut zu laufen. Will man sich die Höhlen anschauen, alle Infotafeln studieren und noch ein Feuer machen für das Mittagessen, sollte man aber entsprechend mehr Zeit einplanen.

Bild 5: Der Bach plätschert ruhig durch das malerische Thal. Der Weg ist sicher gut zu laufen. Also auch bei schlechtem Wetter kann man hier bedenkenlos durchwandern.

Bild 6: Für diese Höhle muss man den Bach überqueren und etwas klettern. Aber das war es Wert.

Mehr Informationen gibt es hier: https://www.karstlehrpfad.ch/

Bild 7: Keine Höhle, aber dennoch schön. Kalkstein hat uns viele schöne Landschaften beschert.

Bild 8: So sieht es von innen aus. Diese Hölle war mal bewohnt. Eine Lampe ist von Vorteil will man in die Höhlen. Sonst wird es dunkel. Und Achtung, einmal stosse ich mir meinen Kopf an der «Decke». Jetzt weiss ich warum Höhlenforscher einen Helm tragen.

Bild 9: Stellen wie diese mit schönem Moos sind immer ein Hingucker. Wo es Moos hat, ist es feucht. Hier kommt ein sehr kleiner Bach den Hang runter und lässt das Moos wachsen.

Das Kaltbrunnental ist für sich allein schon eine Wanderung wert und ist sicher einer der Höhepunkte dieser Wanderung. Speziell ist halt das man noch viel über das Gestein, und was daraus alles entstehen kann, des Jura lernt. Was sind Dolinen und wie entstehen diese oder was ist ein Ponor? All das kann man auf dieser Wanderung erfahren und auch gleich anschauen. Zudem kommt man beim Eingang des Bättlerloch vorbei, der mit einem Kilometer längsten Höhle des Kanton Baselland. Betreten auf eigene Gefahr!

Bild 10: Das sind keine Höhlenmalereien. Diese Wandbilder wurden zur Zeit des 1. Weltkrieges von Soldaten gemalt, die in der Gegend stationiert waren.

Bild 11: Ruhig fliesst hier die Birs. Das Thal gehört heute zum Kanton Baselland. Lange gehörte es zum Kanton Bern.

Fazit: Eine schöne, nicht zu lange Wanderung auf der man viel Interessantes lernen kann. Die Wanderung kann in jeder Jahreszeit gelaufen werden. Ach ja, unbedingt eine Taschenlampe mitnehmen.

Weisst du auch eine schöne Herbstwanderung? Schreibe mir einen Kommentar über deine Favorisierte Herbstwanderung Das würde mich freuen!

Viel (nachhaltigen) Spass in der Natur,
Urs